Unglaube Blog

32 Jahre Strichcode Technik und Bildverarbeitung

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September 19, 2016
von Unglaube GmbH
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Optimierung des Health Care Bereichs durch Barcodes

In jeder Branche, in der Daten erhoben werden, ist Genauigkeit wichtig, im Bereich Health Care aber besonders. Hier müssen die genutzten  Geräte besonders hohen Anforderungen genügen. Im Bereich Health Care dürfen Mensch und Maschine keine Fehler unterlaufen, denn die Patientensicherheit steht im Fokus der Arbeit. Alle verwendeten Geräte, wie Etikettendrucker, Barcodescanner und Terminals, müssen die Daten den richtigen Patienten zuordnen. Zusätzlich muss im Klinikalltag jedoch schnell und effektiv gearbeitet werden, da erhöhte Kosten bei einem hohen Patientenaufkommen schnell in die Millionenhöhe gehen können. Nur hochwertige und effektive Geräte können Ärzte und Klinikpersonal optimal unterstützen. Da Geräte oft von vielen verschiedenen Mitarbeitern genutzt werden, wird zusätzlich eine gewisse Robustheit und gleichzeitig eine intuitive Bedienbarkeit benötigt.

Barcodes sorgen für mehr Sicherheit und Schnelligkeit

Im heutigen Health Care Bereich ist es problemlos möglich, Laborprobenergebnisse mittels mobilen Strichcodes und dem passenden Strichcode-Drucker zu erfassen und auszudrucken. Die weiteren  benötigten Untersuchungen werden via Barcodeterminal aufgezeichnet und an die richtige Abteilung weitergeleitet. Die Sicherheit des Patienten beginnt bereits bei seiner Aufnahme in die Klinik durch eine im Armband festgelegt Patientennummer in Form eines Strichcodes. Dieser Code ermöglicht es auch, ganz unkompliziert von verschiedenen Terminals im Krankenhaus die Medikation abzurufen und zu protokollieren. Änderungen, die der Arzt veranlasst, stehen unverzüglich in der gesamten Klinik zur Verfügung. Für Proben, Krankenakten oder auch Blutkonserven werden ebenfalls häufig 2D-Barcodes verwendet. Spezielle Armbanddrucker für den schnellen und individuellen Druck von Patientenarmbändern sind daher im heutigen Klinikalltag nicht mehr wegzudenken.

Health Care Geräte erfüllen hohe hygienische Standards

Neben Schnelligkeit und Genauigkeit müssen diese Geräte aber noch mehr bieten, denn die Ansprüche an die Hygiene in Krankenhauseinrichtungen sind sehr hoch. Gerade in sensiblen Bereichen sind desinfektionsmittelbeständige Gehäuse Voraussetzung für ein hygienisches Arbeiten. Neue staatliche Verordnungen führten dazu, dass die Nichteinhaltung der hygienischen Standards mit erheblichen Strafen verbunden sein kann, denn die Anforderungen nach IEC 60601-1 müssen erfüllt werden. Es ist wichtig, dass alle Geräte, mit denen Patienten in Kontakt kommen, sauber, frei von Keimen, Blut oder anderen infektiösen Flüssigkeiten sind. Zusätzlich erhöhen Geräte die nach IEC 60601-1 geprüft wurden auch die Sicherheit von Mitarbeitern, da das Risiko eines elektrischen Schlags verringert wurde.

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März 23, 2016
von Unglaube GmbH
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Traceability – Die Rückverfolgbarkeit von Produkten

Rückverfolgung von Produkten, die sogenannte Traceability bedeutet, dass ein Produkt oder eine Handelsware jederzeit zurückverfolgt werden kann. Also wann und wo die Ware hergestellt, verarbeitet, gelagert, transportiert, verbraucht oder auch entsorgt wurde. Die Bauteilrückverfolgung ist mittlerweile ein wichtiger Bestandteil zum Beispiel bei Gewährleistungsfällen, in denen es wichtig ist, Rückschlüsse auf die Produktionsparameter erhalten zu können.

Hierbei unterscheidet man zwei Arten:

Downstream Tracing: Bei dieser Art der Verfolgung geht es um die abwärtsgerichtete Verfolgung, also vom Erzeuger hin zum Verbraucher.

Upstream Tracing: Hier wiederum wird aufwärtsgerichtet verfolgt, also vom Verbraucher zum Erzeuger.

Unglaube bietet Ihnen dazu nicht nur ein Lesegerät, sondern ist vielmehr Allrounder für das Gesamtkonzept. Zu Beginn des Prozesses werden entsprechende Module mit einem CO2-Laser beschriftet. Diese Module sind am Anfang noch komplett durchsichtig, ähnlich wie eine Glasscheibe. Im Vorbeifahren werden sie dann von unseren Leseköpfen erfasst und man kann sagen, dass ab jetzt der Lebenszyklus des Produktes beginnt.

Traceability für den gesamten Produktionsprozess

Das menschliche Auge kann die aufgebrachten Daten kaum erkennen, aber für die DMRe2u Systeme aus dem Hause Unglaube ist dies kein Problem. Auch im späteren Prozess, wenn die Module bereits hochverspiegelt sind, ist immer ein prozesssicheres Lesen gewährleistet.

Zusätzlich ist auch jederzeit erkennbar, an welchem Punkt der Produktion sich das Modul gerade befindet. Dies garantiert Ihnen unsere moderne Service-Client-Architektur. Als Kommunikationsbasis mit dem übergeordneten “Manufacturing Execution System” dient OPC.

Möchten Sie mehr erfahren?

Dann kontaktieren Sie uns gern, wir finden garantiert eine Lösung für Ihre Traceability Wünsche.

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Februar 23, 2016
von Unglaube GmbH
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Entstehung des Buchdrucks durch Gutenberg

In der heutigen Zeit ist es leicht Informationen zu beschaffen, sei es durch das Internet oder durch öffentliche Bibliotheken. Auch die Reproduktion und Weitergabe von Texten in deutscher Sprache ist Alltag. Johannes Gutenberg schaffte im 15. Jahrhundert die Grundlage für alle unsere Drucker.

Der junge Gutenberg und seine Zeit in Straßburg

Johannes Gutenberg wurde 1400 als Johannes Gensfleisch im Hof zu Gutenberg in Mainz geboren. Er besuchte eine Mainzer Klosterschule und es gibt Spekulationen, dass er danach auch in Mainz studierte, was aber nicht eindeutig bewiesen werden kann. Danach kam er 1434 nach Straßburg. Dort war er als Spiegelmacher und Goldschmied tätig. Es wird jedoch vermutet, dass er dort bereits an seiner Erfindung arbeitete, bei der ihm seine Fähigkeiten in der Goldschmiedekunst und des Münzprägehandwerks eine große Hilfe waren. Zusätzlich war er ständig in Geldnot, da ständig in neue Materialien investieren musste.

Johannes Gutenbergs erste Druckversuche

Woraufhin er 1448 zurück nach Mainz ging und 1450 seinen ersten Druck, ein Gedicht erstellte. Gutenbergs entscheidende Erfindung war der Druck von Schriften mit beweglichen Metallbuchstaben. Der Setzer nahm dafür jeden einzelnen Buchstaben aus dem Setzkasten und reihte so Buchstabe an Buchstabe, bis die Seite voll war. Danach wurde sie auf den Drucktisch gelegt, die Buchstaben geschwärzt und dann vorsichtig ein Papierbogen darüber gelegt. Dann wurde der Pressbock der Presse auf das Papier gelegt, das dadurch mit den Buchstaben des Druckkastens bedruckt wurde. Anschließend wurde das Papier vorsichtig von den Buchstaben abgehoben und zum Trocknen aufgehängt. Zwar wurde überall auf der Welt an ähnlichen Methoden gearbeitet, jedoch gilt er als der eigentliche Erfinder des Buchdrucks.

Die Gutenberg Bibel wird nach 20 Jahren Arbeit endlich gedruckt

Ab 1452 begann Johannes Gutenbergs Großprojekt: Der Druck der 42-zeiligen Bibel. Seine Bibel war fast fertig gedruckt, da konnte er 1455 seinem Gläubiger Johannes Fust die geliehene Geldsumme nicht zurückzahlen. Daraufhin musste er ihm die Werkstatt inklusive der Bibel überlassen. Fust brachte Gutenbergs Arbeit zu Ende wobei 300 Exemplare entstanden. Heute gibt es noch 40 gut erhaltene in Museen auf der ganzen Welt. Es wird aber davon ausgegangen, dass Gutenberg seine Arbeit mit Hilfe eines Freundes weiter fortsetzen konnte, denn er starb 1468 als geachteter Bürger in Mainz.

Alle modernen und preisgünstigen Drucker finden Sie hier: 

http://www.unglaube.de/unsere-produkte/11-etikettendrucker-verbrauchsmaterial-und-laser

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Januar 29, 2016
von Unglaube GmbH
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Vorteile von Thermodirekt- und Thermotransferdruckern

Während in Büros und kleinen Betrieben eher selten Etiketten und ähnliches gedruckt werden, erfordern Druckaufträge in der Industrie nach höheren Druckleistungen. Sie müssen nicht nur eine hohe Menge an Druckaufträgen bewerkstelligen können, sondern auch mit Schnelligkeit und einer robusten Verarbeitung aufwarten.

Dabei wird zwischen den Druckverfahren Thermodirekt und Thermotransfer unterschieden:

Thermodirektdruck 

Bei dieser Druckmethode wird ein spezielles thermosensitives Material bedruckt. Durch die zugeführte Hitze verfärbt sich das Papier. Der Vorteil dieses Verfahrens ist, dass kein zusätzliches Verbrauchs-material benötigt wird, da sich die Farbe sozusagen im Papier befindet. Außerdem ist die Handhabung sehr einfach, denn es muss einfach nur die Etikettenrolle ausgetauscht werden, dadurch entstehen weniger Kosten und weniger Abfall. Nur beim Thermodirektdruck können trägerlose Etiketten verwendet werden. Durch das spezielle Thermopapier ist die Materialauswahl natürlich begrenzt und es kann nur in Schwarz gedruckt werden. Der Druck bietet nicht so lange Haltbarkeit, da er gegenüber Sonneneinstrahlung oder Reibungen sehr empfindlich ist. Das ist in den Einsatzgebieten jedoch kein Nachteil.

Typische Einsatzgebiete sind: 

  • Versandetiketten
  • Tickets
  • Kofferanhänger
  • Kassenzettel
  • Pfandbons

Thermotransferdruck

Beim  Thermotransferdruck wird Farbe die sich auf einem Farbband befindet auf Papier geschmolzen, diese Farbschicht verbindet sich durch Hitze mit dem Untergrund. Beim Thermotransferdruck ist der Vorteil die lange Haltbarkeit und es lassen sich viele verschiedene Materialen bedrucken. Die Farbbänder können je nach Farbwunsch ausgetauscht werden und ist vielfältig einsetzbar. Hierbei wird mehr Verbrauchsmaterial benötigt als beim Thermotransferdruck.

 Einsatzgebiete:

  • Lebensmittelkennzeichnung
  • Gerätekennzeichnung
  • Qualitätskontroll-Kennzeichnung
  • Produktkennzeichung
  • Kennzeichung in der Automobilindustrie

Weitere Informationen dazu finden Sie hier:

http://www.unglaube.de/unsere-produkte/11-etikettendrucker-verbrauchsmaterial-und-laser

 

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November 23, 2015
von Unglaube GmbH
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Science Fiction wird zur Realität- Menschen mit eingepflanzten Computerchips

Science Fiction Filme wie Terminator oder Alien faszinieren die Massen, denn bisher zeigten sie eine Realität die fern von unserer war. Doch seit Jahren suchen Wissenschaftler fieberhaft nach der Optimierung des Menschen, sei es durch künstliche Intelligenz oder durch technische Implantate.

Live Implantierung eines RFDI Chips 

Der Piercer Tom van Oudenaarden wagte vor einigen Monaten den Schritt und ließ sich einen Chip in seinen Arm implantieren. Auf der Konferenz zur Digitalisierung mit dem Namen MLove setzte der Niederländer wiederum einem Freiwilligen einen solchen Chip ein, während die Zuschauer dies live auf der Bühne verfolgen konnten. Zuvor wurden Interessenten gesucht und es musste ausgelost werden, da die Resonanz so groß war. Van Oudenaarden setzte einen Chip mit neuester Near-Field-Communication-Technik und RFDI Funktion ein.

Der RFDI Chip wird unter die Haut gespritzt

Der professionelle Piercer implantierte dabei einen Chip zwischen Zeigefinger und Daumen, sowie einen weiteren in den Arm des Freiwilligen. Mit Hilfe von einer Kanüle wurden beide Chips unter die Haut gespritzt, was zu keinerlei Verletzung führen soll. Zehn Jahre kann der Chip nun im Körper des Freiwilligen bleiben. Van Oudenaarden selbst ist total begeistert von der Technik und nutzt seinen Chip als Schlüsselersatz für seine Haustür.

Der moderne Chip als Haustürschlüssel oder Hörhilfe

Ein Chip als Schlüsselersatz ist ein nettes Feature, aber keine lebenserleichternde Optimierung für das menschliche Individuum. Wohingegen die Entwicklung des Cochlea Implantat vor einigen Jahren eine medizinische Sensation und für viele Gehörlose und Schwerhörige ein Segen ist, denn durch diesen im Ohr eingesetzten Chip können sie hören beziehungsweise wieder hören.

Oktober 15, 2015
von Unglaube GmbH
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Schaden Laserscanner den Augen?

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Laserscanner an Registrierkassen arbeiten schnell, präzise und erleichtern die Arbeit im Einzelhandel. Allerdings gibt es immer wieder besorgte Kunden, die Angst vor der Strahlung haben und befürchten, dass sie ihren Augen schaden könnten. Diese Verunsicherung möchten wir von Unglaube gern aufklären.

Kassenscanner gehören zur Laserklasse 1

Lasergeräte die für die Allgemeinheit frei zugängig sind, dürfen laut europäischer Norm nur zu der Laserklasse 1 gehören. Diese besitzen nur eine sehr geringe Leistung von weniger als einem Milliwatt. Das gilt nicht nur für Scanner an Registrierkassen, sondern auch für CD-Player und Brenner. Wobei der eingesetzte Laser bei Unterhaltungselektronik und bei Computern in einem geschlossenen Gehäuse arbeitet und der Benutzer sowieso keinen direkten Kontakt mit dem Laser hat.

Prüfung  durch ein unabhängiges Unternehmen

Jedes Gerät wird nach der DIN-Norm eingeordnet und zwar von einem der Industrie unabhängigen Unternehmen, bei dem Experten aus unterschiedlichen Bereichen arbeiten. Im konkreten Fall der Klassifizierung von Lasern sind es zum Beispiel neben Verbraucherverbänden und Ingenieuren auch Augenärzte. Diese prüfen die Strahlung und erstellen gemeinsam die Klassifizierung für die DIN-Normen.

Scanner im Kassenbereich arbeiten anders als Handscanner

Scanner in Kassenbereichen sind ohnehin so angeordnet, dass sie bei gebrauchsüblicher Bedienung weder Kunden noch Mitarbeiter beeinträchtigen sollen. Handscanner hingegen besitzen eine Anzahl von Laserdioden die in einer Linie angeordnet sind und desto weiter das Objekt vom Scanner entfernt ist, desto größer ist der Streuungsbereich. Natürlich ist es nicht empfehlenswert in einen Laser hineinzublicken, aber auch wenn dies mal passieren sollte, ist das Auge so weit entfernt, dass nur wenig Licht direkt hineinfällt. Somit sind DIN-geprüfte Laser der Klasse 1 nicht gefährlich für Kunden und Mitarbeiter.

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Oktober 15, 2015
von Unglaube GmbH
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“Barcode Whisperer” Revolution für Kassen

Payback und ähnliche Bonusprogramme sind aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Allerdings haben einige Kunden ihre dazugehörigen Karten oder Gutschein Codes nicht immer zur Hand. Leider gibt es noch immer einige Kassensysteme die keine Barcodes lesen können und das ist gerade für Kunden die mobile Apps nutzen besonders ärgerlich. Hier kommt ein System wie der Barcode Whisperer zum Einsatz, denn er ist eine Mobile-Loyalty & Mobile-Payment Lösung, die einfach den Barcode in das Kassensystem überträgt.

die technischen Voraussetzungen für den Barcode Whisperer

Der Kunde benötigt lediglich die dazugehörige App, die wiederum die Informationen des Barcodes mit Hilfe von Farbwechseln an die bluesource-Box sendet. Dieser Barcode wird vom Smartphone in wechselnde Farbspektren umgewandelt, die der Barcode Whisperer mit einer optischen Leseeinheit erkennt und wiederum in Text umwandelt. Der Text wird via USB an das Kassensystem geschickt.

der Barcode Whisperer als App funktioniert schnell und sicher

Der Kunde installiert sich also die von bluesource stammende mobile-pocket App auf seinem iPhone, fügt dann die Exceet Karte hinzu und eine beliebige Karten und Barcode Nummer, anschließend drückt er den Whisper Knopf. Nun könnte er das Smartphone an einen Barcode Whisperer halten und die Datenübertragung auf das Kassensystem starten. Der Whisperer erkennt übrigens auch den Übertragungsstandard NFC. Interessierten Firmen stellt bluesource die Software Schnittstellen zur Verfügung, so dass sie auch das „Flüstern“  in die eigene App  implementieren können.

Der Händler spart Geld und kann den Whisperer leicht integrieren

Die Vorteile für den Händler sind, dass er ein kleines Plug and Play Gadget für den Point of Sale besitzt, dass einfach und schnell integriert werden kann. Außerdem funktioniert es mit fast allen gängigen Kassensystemen, ist kostengünstig in der Anschaffung und mit NFC für zukünftige technische Neuerungen gerüstet.

 

Oktober 9, 2015
von Unglaube GmbH
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RFID-Codes – Mini-Wunderwerke der Technik

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Die Abkürzung RFID steht für radio-frequency identification, also Identifizierung durch elektromagnetische Wellen. Es handelt sich dabei um eine Technologie mit einem Sender-Empfänger-System, die automatisch und ohne Berührung Objekte oder auch Lebewesen mithilfe von Radiowellen erkennen und ihren Standort ermitteln kann.

Damit das Ganze funktioniert, benötigt man einen Transponder bzw. ein Funketikett mit einem Code, der sich an dem Gegenstand oder Lebewesen befindet sowie ein Lesegerät zum Entschlüsseln des Codes. RFID-Transponder besitzen je nach Produkt einen Speicher, der einmal oder mehrfach beschreibbar ist, sodass man gegebenenfalls Daten hinzufügen kann.

RFID macht’s möglich – von vereinfachter Logistik bis zum Aufspüren entlaufener Haustiere

Ein Transponder muss dabei weder schwer noch besonders groß sein – im Gegenteil: Manche RFID-Transponder haben nur die Größe eines Reiskorns! Häufig wird diese Technik z.B. bei Haustieren angewandt, um entlaufene Tiere schneller wiederzufinden. Aber vor allem in der Logistik sind diese Chips inzwischen weit verbreitet. Hier nutzt man auch die Möglichkeit, die RFID-Transponder mithilfe eines besonderen Druckverfahrens aus Polymeren anzufertigen. In allen neueren deutschen Personalausweisen und Reisepässen befinden sich diese RFID-Codes. Es wird in der EU auch über RFID-Codes in Geldscheinen nachgedacht, um Geldfälschung aufzudecken. In Großbritannien gibt es bereits Nummernschilder, die mit den Transpondern ausgestattet sind. Aufgrund der niedrigen Kosten sind RFID-Transponder auch eine gute Alternative zum Barcode.

RFID-Lesegeräte – so funktioniert’s

Das RFID-Lesegerät sendet magnetische Wechselfelder oder hochfrequente Radiowellen aus und verbindet sich auf diese Weise mit den Transpondern. Dadurch werden die Daten eingelesen und gleichzeitig erhalten die Chips die für die Kommunikation benötigte Energie. Alternativ kann aber bei größeren Chips auch eine Batterie als Stromquelle dienen. Im Lesegerät befindet sich eine Software zur Steuerung sowie eine RFID-Middleware mit Schnittstellen für Rechner und Datenbanken. Diese Scanner eignen sich gleichzeitig zum Lesen von Barcodes und Data-Matrix-Codes.

RFID-Lesegeräte modernster Technik finden Sie bei Unglaube, dem Spezialisten für Strichcodes, Barcodes und mehr.

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Oktober 6, 2015
von Unglaube GmbH
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Unterbrich mich nicht – wie funktionieren Lichtschranken?

So simpel und so genial – Lichtschranken öffnen uns nicht nur die Türen, sondern schützen uns auch vor Einbrechern und machen Rasern auf der Autobahn das Leben schwer.

Lichtschranken funktionieren mit Licht, doch nicht immer muss dieses Licht auch sichtbar sein. Denn entweder handelt es sich bei der Lichtquelle einer Lichtschranke um sichtbares rotes Licht oder um unsichtbares Infrarot-Licht.

Bei einfachen Lichtsystemen – z.B. bei Straßenbahntüren – stört es nicht, wenn man das Licht sehen kann. Daher wird hier zumeist eine Lichtschranke mit rotem Licht verwendet, die sich aufgrund des sichtbaren Lichtpunktes auch einfacher einstellen lässt. In anderen Situationen jedoch – wie bei der Diebstahlsicherung – ist es sinnvoll, wenn die Lichtschranke nicht entdeckt wird. Das Infrarot-Licht bietet zudem den Vorteil, dass es auf dunklem Material eine höhere Reichweite hat.

Sender und Empfänger sind die zwei Hauptbestandteile einer Lichtschranke. Dabei sendet der Sender das Licht aus und der Empfänger empfängt es – soweit, so logisch. Tritt jemand oder etwas zwischen diese beiden, können sie nicht mehr miteinander kommunizieren und geben ein elektrisches Signal ab. Dies bewirkt dann – je nach Verwendungszweck der Lichtschranke – z.B. das Türen sich öffnen oder ein Alarm ausgelöst wird.

Vom Lichttaster bis zum Lichtgitter

Nun nimmt man an, dass sich bei einer Lichtschranke Sender und Empfänger stets genau gegenüberstehen. Dem muss aber nicht so sein. Häufig sind sie sogar direkt nebeneinander angebracht, was den Vorteil bietet, dass man weniger Kabel legen muss. Derartige Lichtschranken heißen Reflexlichtschranken und funktionieren mit einem Reflektor, der auf der gegenüberliegenden Seite das Licht zurück zum Empfänger wirft. Die Einweglichtschranken, bei denen Empfänger und Sender tatsächlich den Weg des Lichts markieren, können allerdings höhere Reichweiten von bis zu 80 Metern erzielen.

Eine interessante Lösung ist auch der Reflex-Lichttaster. Hier misst der Empfänger das Licht, das direkt vom Gegenstand oder dem Menschen zurückgeworfen wird, der den Lichtstrahl unterbricht. Häufig können diese Lichttaster gleichzeitig den Abstand zur Lichtquelle messen, dann werden sie Abstandssensor genannt.

Wo es besonders sicher zugehen soll, bieten Lichtgitter den idealen Schutz. Ähnlich wie Gitterstäbe im Gefängnis verhindern Lichtgitter durch mehrere parallele Lichtstrahlen, dass man einfach zwischen ihnen hindurch schlüpfen kann.

Lichtschranken haben übrigens zuletzt wieder der Polizei bei Ihrem Blitzmarathon auf der Autobahn geholfen. Hier wurden drei Lichtschranken hintereinander angebracht und die Zeiten gemessen, wann ein Fahrzeug diese Schranken unterbrochen hat. Auffällige Radarfallen wären da wohl einigen lieber gewesen.

P.S.: Wenn Sie zudem interessiert, wie Strichcodes im Alltag eingesetzt werden, und was eigentlich ein 3-D-Code ist, dann schauen Sie sich gerne unsere anderen Blog-Beiträge an!

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Oktober 6, 2015
von Unglaube GmbH
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OCR Texterkennung – Wo sind die Buchstaben in der Suppe?

Wer keine lateinische Schrift lesen kann, für den gleichen unsere Buchstaben abstrakter Kunst. Ebenso wie wir Lesen lernen müssen, benötigen auch Scanner eine besondere Technik um Buchstaben von Grafiken unterscheiden zu können. Hier hilft das Texterkennungs-System OCR weiter.

Die Abkürzung OCR steht für optical character recognition. Synonyme Begriffe sind Texterkennung oder Optische Zeichenerkennung. Damit ist das automatische Lesen von Text gemeint, der sich innerhalb von Bildern oder Grafiken befindet.

Im Zweifelsfall schließt OCR vom Kontext auf das Wort

Man braucht die Texterkennung für optische Eingabegeräte wie Digicams, Scanner oder Faxgeräte, die mit Rastergrafiken arbeiten. Wenn Text in einer Rastergrafik dargestellt wird, handelt es sich dabei also um dunkle Punkte in einer bestimmten Anordnung, die diese Geräte erst entziffern müssen. Sie erkennen die einzelnen Buchstaben als Zeichen und verknüpfen sie mit einem Zahlenwert entsprechend des ASCII Unicodes.

Damit OCR optimal funktioniert ist eine Strukturerkennung notwendig, bei der zunächst der Text von grafischen Elementen unterschieden wird, schließlich die Zeilen identifiziert und zuletzt einzelne Buchstaben voneinander getrennt werden. Eine entsprechende Programmierung hilft bei Schwierigkeiten der Zuordnung auch den sprachlichen Kontext einzubeziehen. Diese Kontextanalyse nennt man Intelligent Character Recognition (ICR). Ein Beispiel: der Scanner liest „8ank“. Da dies keinen Sinn ergibt, verwandelt er die 8 in das ähnliche Zeichen „B“, sodass er das sinnvolle Wort „Bank“ erzeugt.

OCR-Lesegeräte können heute selbst unwirsche Handschriften entziffern

Um OCR zu vereinfachen, gab es zunächst spezielle Schriftarten, die von einem Lesegerät schneller entziffert werden konnten. Inzwischen ist die Technik jedoch soweit ausgereift, dass auch normale Druckschriften und sogar Handschriften erkannt werden können. Davon profitiert z.B. auch die Post beim Lesen von Adressen auf Briefumschlägen.

Wenn es jedoch gar nicht nötig ist, dass auch Menschen den Text lesen können, dann benutzt man Strichcodes, die einfacher zu drucken und von dem Scanner sicherer auszulesen sind.

Soft- und Hardware zur Bildverarbeitung mit OCR erhalten Sie bei Unglaube, dem Spezialisten für Strichcode Technik und Bildverarbeitung.